PROJEKTAUSWAHL

1. Rang im Gesamtleistungswettbewerb mit Präqualifikation | 2017
Ort: Köniz, BE
Teambildung mit Häring AG
Tragwerksplanung: Dr. Thomas Kohlhammer
Landschaft: MOFA | Urban Landscape Studio
Visualisierungen: bildbau gmbh

Ein kompakter, zweigeschossiger Neubau komplementiert das bestehende Schulhaus-Ensemble am westlichen Rand des Dorfschulareals und umrahmt, gemeinsam mit den Bestandsgebäuden, einen neuen, zentralen Schulhof. Der Schulhof formuliert eine neue Mitte auf dem Areal, welche den Kindern im Alltag als grosszügiger, vielseitiger Aktivitätsraum dient, verschiedene Altersgruppen zu gemeinsamen Aufenthalt und Spiel einlädt und auf Seiten des Lehrpersonals für optimale Betreuungsverhältnisse sorgt.
Das Gebäude ist mit Ausnahme der Bodenplatte komplett in Holz materialisiert und erfüllt den Minergie-P-Eco Standart.
Der Grundriss des Neubaus orientiert die Räume für Basisstufe, Tagesschule und Klassen mitsamt den zugehörigen Grossgruppenräumen an der Ostfassade und ermöglicht ihnen den Blick auf Spiel-und Allwetterplatz, was die Betreuung der Kinder im Alltag erleichtert.
Zentrales Erschliessungselement des Gebäudes sind die grosszügigen Garderobenräume, welche als Verteilungszone, Pausenaufenthaltsfläche und Garderobe zugleich dienen. Wird der Garderobenbereich im Erdgeschoss unter anderem über eine Verglasung in den oberen Bereichen der Wände zu den Haupträumen belichtet, verfügt das Äquivalent im Obergeschoss über ein grosses Oberlicht, welches wesentlich zum atmosphärischen Charakter dieser funktionalen Raumzone beiträgt.


1. Rang im Projektwettbewerb mit Präqualifikation | 2017
Planung + Realisierung als Generalplaner 2018-2022
Ort: Affoltern am Albis, ZH
Bauherrschaft: Kanton Zürich
Tragwerksplanung: Caprez Ingenieure
Visualisierungen: bildbau gmbh

Der kompakt organisierte und strukturell einfache Neubau belegt zwei Ränder des Grundstücks und umfasst gemeinsam mit dem bestehenden Betriebsgebäude einen grossen, zentralen Arbeitshof. Dieser nimmt die betrieblich notwendigen Abläufe interner und externer Fahrzeuge auf und bietet flexibel nutzbare Arbeits- und Rangierflächen. Die L-förmige Figur des Neubaus schliesst die Anlage gegen die Strasse ab. Arbeitprozesse, sowie Lager-und Rangierflächen bleiben vom Strassenraum so visuell und akustisch verborgen. Dieser profitiert zusätzlich von einem breiten, der Strassenfassade des Neubaus vorgelagerten Grünzug, der mit Bäumen im hohen Gras die Strasse begleitet.
Der archaisch anmutende Baukörper mit seinem gen Hof auskragenden Pultdach wird fast ausschliesslich in Holz kontruiert. Entsprechend prägt der nachhaltige Baustoff auch das Erscheinungsbild des Gebäudes. Die Fassade ist bis auf Tore und Sockel in schwarz lasiertem Lärchenholz gehalten, was den robusten Charakter der Architektur unterstreicht.
Der nachhaltige Umgang mit Ressourcen war ein wichtiger Treiber im Entwicklungsprozess des Projektes. Das zur Konstruktion der eingeschossigen Halle verwendete Holz wird aus Zürcher Wäldern bezogen. Unabhängig von der ohnehin positiven Energiebilanz des Baustoffes wird somit auch die lokale Wirtschaft unterstützt.
Aufgrund der optimalen Ausrichtung des gen Süden und Westen geneigten Pultdachs, wird auf die vollflächige Installation einer Photovoltaik-Anlage vorgeschlagen.


offener Projektwettbewerb | 2017
Ort: Rapperswil-Jona, ZH
Bauherrschaft: Gemeinde Rapperswil-Jona
Landschaftsplanung: Carolin Riede Landschaftsarchitektin BSLA
Tragwerksplanung: Dr. Thomas Kohlhammer
Visualisierungen: bildbau gmbh

Ein grosser, differenzierter Grünraum mit Gartencharakter beherbergt ein Ensemble aus drei-und viergeschossigen Wohngebäuden mit insgesamt 158 Wohnungen vund bietet Bewohnern und Umgebung ein grosses Angebot verschiedener Spiel-, Begegnungs- und Aufenthaltsbereiche. Sein organisches Wegesystem verknüpft die Anlage mit der Umgebung, erschliesst alle Gebäude aus dem Zentrum heraus, führt entlang bewachsener Gartenhöfe und weitet sich in der Mitte zu einem grossen Gemeinschaftsplatz, der zu Spiel und nachbarschaftlicher Begegnung einlädt.
Das städtebauliche und architektonische Konzept der Anlage ist darauf ausgelegt, etappenweise realisiert, erweitert und nachverdichtet werden zu können und zu jedem Etappierungszeitpunkt maximale Wohn-und Aussenraumqualität bereit zu stellen.
Die Konstruktion der Gebäude basiert auf einem Mischbaukonzept aus tragender Betonstruktur und einer komplett in Holz materialisierten, vorfabrizierten Holzfassade, die wesentlich zur Nachhaltigkeit und zum Charakter der Anlage beiträgt.


1. Rang im Projektwettbewerb mit Präqualifikation | 2015
Planung und Realisierung 2015-2018
Ort: Würenlingen, AG
Bauherrschaft: Gemeinde Würenlingen
Tragwerksplanung: Dr. Thomas Kohlhammer | Caprez Ingenieure
Landschaft: Johannes Heine, Andrea Ferles
Visualisierungen: bildbau gmbh

Der vorgeschlagene Neubau des Kindergartens an der Gartenstrasse ist ein strukturell und organisatorisch kompaktes Gebäude, das mit einfachen Mitteln spannende Räume für den Alltag der Kinder schafft und vielseitige Nutzungsszenarien ermöglicht– sowohl im Tagesgeschehen des Kindergartens, als auch langfristig programmatisch. Es organisiert die drei Kindergarteneinheiten gleichwertig nebeneinander mit jeweils grosszügigen, beidseitigen Ausblicken zur Strasse und zum Garten. 
Die „Eingangshalle“ liegt zwecks seiner Doppelfunktion als gemeinsamer Erschliessungsraum, sowie Schleuse zwischen Innen- und Aussenaktivitäten, auf der Gartenseite. Durch ihre grossflächige Verglasung bildet sie eine helle, visuell durchlässige Pufferzone zwischen Aussenraum und Kindergarteneinheiten.
Das Dach des Gebäudes ist für seine Kubatur charakterbildend und sorgt dafür, dass sich der Kindergarten harmonisch in den Kontext integriert. Die Gestalt des Hauses bildet trotz seiner robusten Materialisierung Analogien zur ephemeren Erscheinung eines Zeltes. Dieser Gedanke wurde in der Gestaltung der Fassade und der Innenräume weiter geführt. Die grossen Klassenräume im Inneren folgen der Dachform und übertragen den Zeltcharakter auch ins Innere. Oberlichter sorgen dafür, dass das tiefe Gebäudevolumen ausreichend belichtet wird und tragen wesentlich zur Atmosphäre der Räume bei.


Projektwettbewerb mit Präqualifikation | 2016
Ort: Tamins, GR
Tragwerksplanung: Dr. Thomas Kohlhammer
Landschaft: Andreas Geser Landschaftsarchitektur
Gebäudetechnik: BS2 AG
Visualisierungen: bildbau gmbh

Der Entwurf ist ein 50 Meter langes, auf drei Geschossen organisiertes Betriebsgebäude, welches die von der Rhiienergie benötigten Funktionseinheiten übereinander organisiert. Ausgegangen wurde bei der Planung von der Prämisse, dem Netzbetrieb der Rhiienergie ein möglichst kompakt strukturiertes Erdgeschoss bereit zu stellen, um gewährleisten zu können, dass die im Aussenraum statt findenden, flächenintensiven Anlieferungs- und Lagerungsprozesse im Alltag des Netzbetriebs möglichst effizient ablaufen können, ohne dabei andere Nutzungen negativ zu beeinträchtigen. Zusätzlich wurde ein gerichteter Verkehrsstrom auf dem Grundstück, sowie eine durchfahrbare Garage implementiert.
Das konstruktive und architektonische Prinzip des Entwurfs ist die Erstellung einer einfachen, flexibel nutzbaren und mit einem hohen Grad an Vorfertigung produzierbaren Gebäudestruktur aus dem regional verankerten Baustoff Holz, welche mit einer in aesthetischer und energetischer Hinsicht leistungsstarken Hülle verkleidet wird: Über grossflächige Photovoltaik-Integration generiert diese weitaus mehr Energie, als das Gebäude selbst benötigt. Dies geschieht vor allem über die geschossweise aneinander gereihten, vertikal gestellten Glaslamellen in der äussersten Ebene der Fassade, welche mit Dünnschicht-PV-Modulen versehen sind und in ihrer Ausrichtung dem Verlauf der Sonne folgen.


Projektwettbewerb mit Präqualifikation | 2015
Ort: Dübendorf, ZH
Tragwerksplanung: Dr. Thomas Kohlhammer
Landschaft: Westpol Landschaftsarchitekten
Visualisierungen: bildbau gmbh

Der vorgeschlagene Neubau komplementiert den historischen, stimmungsvollen Ort programmatisch mit einem grossen Spektrum neuer Nutzungsszenarien und bedient sich dabei bewusst der vorhandenen Potentiale.
Eine zentrale Rolle in dem neu entstehenden Ensemble spielt der Aussenraum. Obgleich gegliedert in Kiesplatz, Vorplatz und Uferzone, erhält er durch die Positionierung des Neubaus einen grosszügigen und fliessenden Charakter. Zugleich steht der Aussenraum in engem Dialog mit den Innenräumen des neuen Mehrzweckgebäudes: Sowohl Saal, als auch Foyer sind über die grossflächig gen Vorplatz zu öffnende Längsfassade im Erdgeschoss direkt mit dem Aussenraum verknüpft, was sowohl in atmosphärischer, als auch funktionaler Hinsicht ein grosses Potential für die Nutzung darstellt. Veranstaltungen wie Flohmarkt, Public-Viewing und das Kleinkunstfestival können ihr Programm nahtlos von innen nach aussen übergehen lassen. Aber auch sommerliche Konzerte oder Lesungen profitieren atmosphärisch von dieser Symbiose.
Das Herzstück des Gebäudes ist der strukturell geprägte, archaische Veranstaltungsraum, der sich anhand einfacher Massnahmen und in kurzer Zeit auf verschiedene Nutzungen einstellen lässt.


Offener Projektwettbewerb 2014
Ort: Wasgenring, BL
Tragwerksplanung: Dr. Thomas Kohlhammer
Baumanagement: Caretta Weidmann
Landschaft: Johannes Heine
Visualisierungen: bildbau gmbh

Der direkte Aussenraumzugang über grosse, aufschiebbare Fenster in den meisten Räumen und die damit verbundene, räumliche Verschränkung von Innen- und Aussenraum im Alltag der Kinder, stellt die wesentliche Qualität des Entwurfs dar. Er führt den Gedanken der bestehenden Schulanlage von Fritz und Bruno Haller – einer “Schule im Grünen” – fort und schlägt ein Gebäude vor, das mit einfachen Mitteln eine Vielzahl unterschiedlicher Räume und Nischen schafft, die den ebenso vielfältigen Bedürfnissen und Wünschen der Schüler gerecht werden sollen.
Landschaftlich misst der Entwurf der bestehenden Typologie der Schulanlage Wasgenring – ein von Hecken umschlossener, fast schon städtischer Park – einen hohen Stellenwert bei. Die Ausprägung der Kubatur des Baukörpers ermöglicht es, den gesamten, geschützten Baumbestand zu erhalten und nimmt sich in seiner Präsenz zur Welschmattstrasse stark zurück, um auch nach aussen den Charakter einer öffentlichen Parkanlage zu stärken.
Die eingeschossige Pavillonstruktur ohne Untergeschoss ermöglicht einen unkomplizierten Betrieb und einen kostenoptimierten Bauprozess.


2. Rang im offenen Projektwettbewerb 2013
Ort: Lausanne, VD
Zusammenarbeit mit Alessandro Bosshard
Tragwerksplanung: Dr. Thomas Kohlhammer
Visualisierungen: bildbau gmbh

Das Ziel des Entwurfes ist es, dem bestehenden, kantonalen Administrationsgebäude unter Gewährleistung eines kosten- und aufwandseffizienten, baulichen Eingriffs, eine in räumlicher und funktionaler Hinsicht maximale Erweiterung zu ermöglichen. Der entworfene Aufbau denkt die Tragstruktur des Bestandes weiter und überführt sie in ein System von Fassade zu Fassade spannender Rahmen, die im Innenraum für maximale Offenheit und Flexibilität sorgen. Äusserlich formuliert diese Lösung einen ausdrucksstarken Gebäudeabschluss, der zusammen mit der vorhandenen Kubatur ein neues, selbstbewusstes Gesamtvolumen bildet.
In einer Stadt, deren Charakter so stark von der Topografie geprägt ist wie Lausanne, erschliesst sich der Stadtraum mitsamt seiner Strassen, Plätze und Gebäudevolumen vielseitig. Entsprechend treten vielerorts auch die städtischen Dächer sehr prominent in Erscheinung . Der Entwurf mit dem Namen „Stadtkrone“, tritt als kohärente, zu allen Seiten repräsentative Architektur in Erscheinung, die alle notwendigen Elemente bis hin zur Photovoltaik in ihrer strukturellen Logik und Form vereint und somit einen funktionalen und formalen Beitrag zum Bestandsgebäude und zur Dachlandschaft Lausannes liefert.


Offener Projektwettbewerb 2013
Ort: Greifensee, ZH
Tragwerksplanung: Dr. Thomas Kohlhammer
Visualisierungen: Sebastien Ressnig & bildbau gmbh

Das Saalhaus stellt der Gemeinde Greifensee einen grosszügigen Raum zur Verfügung, der sich als neuer Ort für Zusammenkunft, Kommunikation und Gemeinschaft im Städtli begreift. In Propor- tion und Grösse auf Raumwirkung, Belichtung und flexible Nutzbarkeit hin entwickelt, prägt er Volumen, Organisation und Tragwerk des Gebäudes gleichermassen und führt die einzelnen Bestandteile zu einem kohärenten Gebäudetyp zusammen. Der generöse Innenraum geht dabei einher mit einem entschieden respektvollen Umgang mit Geschichte, Erscheinungsbild, sowie baulichem Bestand des Städtlis.
Der Neubau ist tragkonstruktiv unabhängig vom Bestand der historischen Mauern und des Pfarrhauses. Die Basis des Tragwerks bildet das Untergeschoss als Betonmassivbau, auf welchem eine Holzkonstruktion aus einer Serie von Brettschichtholz-Dreigelenksrahmen steht. Diese definieren den Verlauf des Satteldachs und der Fassaden.
Die neue Platzfassade thematisiert Tragwerk und Materialität des Saalhauses und schafft es dennoch mit subtilen Details auf die Gliederung des Pfarrhauses einzugehen. Sie wird von den gebäudehohen Dreigelenksrahmen (welche auch in der Fassade zeichnen) gegliedert.
Die bestehende, historische Stufengiebelwand bleibt im jetzigen Zustand erhalten.


ÜBER MKCR

MKCR ist ein Architekturbüro mit Sitz in Zürich. Wir entwickeln innovative und identitätsstarke Architekurprojekte für private, öffentliche und institutionelle Bauherren. Unser Leistungsspektrum umfasst die Beratung, den Entwurf, die Planung und Realisierung von Bauvorhaben.

TEAM

MALTE KLOES

MSc ETH Architekt, MAS Real Estate UZH / *1984 in Göttingen / Architekturstudium an der TU-Berlin und an der ETH Zürich / Studium Real Estate (CUREM) an der Universität Zürich / frühere Mitarbeit u.a. bei Bjarke Ingels Group (BIG) in Kopenhagen und HCP Design, Planning and Management Pvt. Ltd. in Ahmedabad / seit 2013 Partner und Gründer der bildbau GmbH / seit 2014 Partner und Gründer von MKCR Architekten

CHRISTOPH REICHEN

MSc ETH Architekt / *1984 in Basel / Architekturstudium an der ETH Zürich / frühere Mitarbeit u.a. bei WorkAC in New York und Christ & Gantenbein Architekten in Basel / seit 2013 Partner und Gründer der bildbau GmbH / seit 2014 Partner und Gründer von MKCR Architekten

ANDREAS LOCHMATTER

MSc ETH Architekt / *1984 in Brig / Architekturstudium an der ETH Zürich / frühere Mitarbeit u.a. bei Züst Gübeli Gambetti und Bünzli & Courvoisier in Zürich / seit 2017 Projektleiter bei MKCR Architekten

FABIAN SCHWINDLING

BSc Architekt / *1990 in Augsburg / Architekturstudium an der TU-Braunschweig und an der ETH Zürich
/ frühere Mitarbeit u.a. bei Grüntuch Ernst Architekten in Berlin / seit 2017 Projektarchitekt bei MKCR Architekten


AKTUELL

MOMENTAUFNAHME | BAUSTELLE WÜRENLINGEN
1. RANG | ERWEITERUNGSNEUBAU DORFSCHULE KÖNIZ
1. RANG | WERKHOF TBA AFFOLTERN
SAM BLINDDATE
SCHWEIZWEIT
HOCHPARTERRE | MEIN LIEBLINGSHAUS
BAUWELT
AUSSTELLUNG IN FRIEDRICHSHAFEN
HOCHPARTERRE LORBEERKRÄNZCHEN

KONTAKT

MKCR Architekten
Räffelstrasse 11
8045 Zürich

t: +41 (0)44 441 5407
e: info@mkcr.ch